Ein starkes Team für Sillian.

DANKE ...

... für 371 Stimmen
... für 206 Vorzugsstimmen für Peter Leiter

Wir danken für das in uns gesetzte Vertrauen und werden eine starke Opposition im Gemeinderat bleiben!

>>>Das Wahlergebnis für Sillian im Detail<<<

AKTUELL

21. 3. 2010

Sillian hat gewählt!

Die Ergebnisse einer spannenden Wahl in Grafiken:
Gesamtergebnis (+ Vergleich Wahlen 2004)
Wahlergebnis GR-Wahl 2010
Mandatsverteilung:
Wahlergebnis GR-Wahl 2010
Vorzugsstimmen:
Wahlergebnis GR-Wahl 2010

1. 3. 2010

Braucht Sillian eine Betonmischanlage?

Wer viel erreicht und viel vor hat, braucht offensichtlich auch eines: Viel Beton. Alle Fragen und Antworten zur geplanten Betonmischanlage.

 

Seit wann weiß man von der Ansiedelung einer Betonmischanlage?

Das weiß niemand so genau. Außer derjenige, der auch den Südtiroler Unternehmer auf das Grundstück südlich des Ortszentrums verwiesen hat.

Warum hat der Gemeinderat einstimmig die Flächenwidmung beschlossen?

Bei der Gemeinderatssitzung am 10. Dezember 2009 ist der Punkt erst nachträglich auf die Tagesordnung aufgenommen worden. Auf ausdrückliches Nachfragen der Bürgerliste, warum das geplante Grundstück gewidmet werden muss, wurde den Gemeinderäten mitgeteilt, dass es sich nur um eine übliche Widmung handle, weil sowohl östlich als auch westlich bereits bestehende Gewerbegebiete angrenzen. Die Erklärung war schlüssig, der Gemeinderatsbeschluss also - scheinbar - nur eine Formsache. Obwohl zu diesem Zeitpunkt nach übereinstimmenden Aussagen des Grundstückseigentümers und des Unternehmers der Bürgermeister sehr wohl wusste, dass eine Betonmischanlage geplant ist, wurde diese Information den Gemeinderäten - bewusst oder unbewusst - vorenthalten.

Ist die Betonmischanlage bereits genehmigt?

Die gewerberechtliche Verhandlung hat am 18. Februar im Marktgemeindeamt Sillian stattgefunden. Die Einladung ist neben den Grundstücksanrainern auch öffentlich kundgemacht worden. Somit konnte jede/r, der sich betroffen fühlte, an der Verhandlung teilnehmen oder schriftlich seine Anliegen deponieren. Ein rechtskräftig positiver Bescheid wurde noch nicht ausgestellt, dem Vernehmen nach kann aber davon ausgegangen werden.

Wieviel muss am Standort südlich des Bahnhofes produziert werden, um die Anlage wirtschaftlich betreiben zu können?

Mindestens 25.000 m³ Jahresproduktion, aus langjähriger Erfahrung von Unternehmen rechnet man eher mit 30.000 m³ jährlich. Dies bedeutet, dass die Lärmbelastung für die Umwelt eine entsprechend große darstellt.

Mit welchem zusätzlichen Verkehrsaufkommen ist zu rechnen?

Bei 200 produzierenden Tagen ist mit folgender Transportbelastung zu rechnen:

Durchschnittlicher Transport auf die Baustelle je Fahrzeug: 5 m³ (6.000 Transporte jährlich zur Baustelle).
Transport von Kies 20 to je Fahrzeug (2 Tonnen Kies je m³ Beton)
60.000 to: 20 to = 3.000 Transporte jährlich
Zementbedarf 30.000 m³ x 0,3 to = 10.000 to —Transport je Zementfahrzeug 22 to
10.000 to : 22 to = ca. 500 Fuhren

Zusammenfasssung Transportbelastung:

Beton 6.000 Transporte x 2 (hin und retour) = 12.000
Kies 3.000 Transporte x 2 (hin und retour) = 6.000
Zement 500 Transporte x 2 (hin und retour) = 1.000

Ergibt Schwertransportfahrten durch das Ortszentrum: 19.000 LKW/Jahr

Wie hoch ist die Lärmbelastung?

Betonmischwerk mit einem Beurteilungspegel von ca. 100 dB + 3 dB für Impulshaltigkeit, Fahrmischer bei Befüllung, Fahrmischerreinigung, Bindemittelabladung, Zuschlagstoffabladung, Senkrechtförderer, Zuschlagstoff, Restbetonaufbereitungsanlage, Ölheizung Container, Ölheizung Kamin, Radladereinsatz, Bindemittelsiloabreinigung und LKW Rückfahrwarner. Lärmbelastung durch Betreiben der Betonmischanlage

Die Staubimmissionssituation, die durch die Manipulation im Transportbetonmischwerk hervorgerufen wird, entsteht durch das Entladen der Schotter-LKWs, dem Radladerbetrieb, sowie das Befüllen der Zementsilos und das Beladen und Reinigen der Fahrmischer.


Kommentar zum Artikel "Der Gefoppte" in der Kleinen Zeitung, 28. 2. 2010

Wer ist hier der Gefoppte?

Gut. Obenstehender Kommentar ist eine Meinung. Wir wollen es doch dem Wähler am 14. März überlassen, ob er diese Meinung genauso teilt.
Tatsache ist, dass das Instrument der Koppelung ein durchwegs häufiges Mittel ist, dass Wählerstimmen nicht verloren gehen. Interessant ist auch, dass die Bürgermeisterliste von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch gemacht hat. Warum auch immer. Vielleicht aus einer gewissen Selbstherrlichkeit heraus, dass man niemanden braucht, weil man sich der Mehrheit sowieso gewiss ist. Auch recht. Und eine interessante Wahlstrategie.
Eines ist jedoch fehl am Platz: Mitleid mit dem Herrn Bürgermeister. Wenn jemand südlich des Ortszentrums eine Ansiedlung einer Betonmischanlage betreibt, die zusätzlich 36 Schwerlast-LKW-Fahrten täglich durch das Ortszentrum erzeugt - das sind 19.000 Fahrten (!!!) im Jahr - dann gilt das Mitleid NUR dem verkehrsgeplagten Bürger. Wer ist nun also hier der Gefoppte?

Peter Leiter