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Dekanatspfarre Sillian Dekan Franz Hofmann Hl. Messen:
Aktuelle Gottesdienstordnung |
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Kleine Kirchengeschichte: 1212 erster Pfarrer Engildinus, 1326 erste Kirchenweihe, 1441 wird ein Kirchenneubau konsekriert. Die gotische Marienstatue am Hochaltar – Sillian war ein Marienwallfahrtsort –, der spitze Kirchturm und die Strebepfeiler stammen aus dem gotischen Bau. 1759/60 Verlängerung der Kirche nach Westen und Barockisierung. Deckengemälde und Altarblätter stammen vom Tiroler Hofkammermaler Josef Adam Mölck, die 14 Apostelstatuen vom Osttiroler Bildhauer Johann Patterer. 1893, 1930, 1951 weitere Kirchenrenovierungen und Erweiterung des Friedhofs nach Westen. 1985 Abtragung der Empore und Einbau einer mechanischen Schleifladenorgel (Pircher-Steinach). |
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1995/96 Generalsanierung der Kirche. Errichtung eines Volksaltars nach Entwürfen des in Sillian geborenen Künstlers Jos Pirkner. Die Nepomukstatue auf dem Giebel der Kirche und die Statue „Petrus Canisius“ schnitzte Josef Pranter aus Arnbach. Bis weit ins 18. Jh. war Sillian Schauplatz großer Passionsspiele. Aus Sillian haben sich die schönsten und dichterisch bedeutendsten Fassungen der barockisierten „Tiroler Passion“ in drei Handschriften mit mehreren 100 Seiten erhalten. Zur 500-Jahr-Feier des Marktes 1969/70 wurde die Passion in einer Bearbeitung von Dr. Norbert Hölzl wieder aufgeführt und auch vom ORF aufgezeichnet. |
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Kirchen, Kapellen und Denkmäler im Gemeindegebiet von Sillian Arnbach: Kirche
„Zum leidenden Heiland“, erbaut 1668. Altarblatt „Vierzehn
Nothelfer“ vom Sillianer Maler Franz Vicelli (1667-1708) |
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| Kapelle
zur „Mutter der Armen“ in Schlittenhaus, geweiht 1956. Lourdes-Kapelle zu Pirch, Sillianberg Kapelle bei Raner am Köckberg mit Bild „Maria Hilf‘ von 1679. Kapelle zum hl. Vitus in der Fraktion Huben/Arnbach. Kapelle im Kolbental, um 1820 erbaut; Altarbild mit den Heiligen Sebastian, Blasius und Rochus. Bildstock zum hl. Ulrich in Stalpen, eingeweiht 1978. Bildstock an der Drau (Hochwasser 1965/1966) Nepomuk-Stöckl am Marktplatz, ein Werk der Innicher Fasching-Schnitzwerkstatt, wurde um 1750 errichtet und 2001 restauriert. Ein modernes Nepomuk-Denkmal mit einer Plastik von Adrian Egger steht gegenüber der großen Kaserne und erinnert an den Bergsturz von 1591 und die Hochwasserkatastrophen von 1882, 1965 und 1966. |
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